Einbruchschutz durch moderne Technik

Tausende Bundesbürger werden jedes Jahr Opfer von Einbruchdiebstählen. Moderne Bewegungsmelder, Alarmanlagen und Schutzvorrichtungen sollen den Langfingern ihr Tagwerk erschweren. An dieser Stelle versuchen wir zu erörtern, welche Vorkehrungen wirklich zum Schutz des eigenen Hab und Guts taugen.

lockBevor wir zur eigentlichen Sicherung des Hauses oder der Wohnung kommen, möchten wir unseren Lesern für den Ernstfall noch einige Tipps in Sachen Wertsachenaufbewahrung geben. Die Faustregel lautet dabei: Größere Geldsummen und sehr wertvolle Gegenstände, die man nicht häufig benutzt oder benötigt, sollten gar nicht erst daheim aufbewahrt werden. In diesem Zusammenhang empfehlen sich Bankkonten und Schließfächer. Einerseits ist der Diebstahl somit nahezu ausgeschlossen und andererseits greift im unwahrscheinlichen Fall eines geglückten Bankraubes die Versicherung des jeweiligen Instituts. Es gibt jedoch Situationen, in denen man sich gezwungen sieht, wichtige Dokumente oder sonstige Gegenstände daheim aufzubewahren – beispielsweise, wenn Heimarbeiter bestimmte Dinge immer wieder hervorholen müssen. Was macht man also damit? Häufig werden vermeintlich sichere Verstecke gesucht. Das Problem dabei: Erfahrenen Langfingern sind die gängigen Verstecke selbstverständlich längst bekannt. In falschen Büchern Konserven oder Getränkedosen, in oder unter der Matratze, in der Schmutzwäsche, an Schrankwänden und hinter Lüftungsgittern – all diese Verstecke zählen zu den Orten, an denen ein erfahrener Dieb zuerst nachschauen würde.

Es gibt überhaupt nur eine einzige Möglichkeit, Wertgegenstände daheim sicher aufzubewahren: nämlich in einem Tresor. Dabei kommt es aber auch darauf an, für welches Modell man sich entscheidet. Ein kleiner, freistehender Safe mit niedriger Sicherheitseinstufung ist keine gute Wahl. Besser ist ein massives Modell, das vielleicht in die Wand eingelassen oder am Boden fest verschraubt ist. Es sollte gewährleisten, dass Einbrecher nicht mit dem ungeöffneten Geldschrank verschwinden oder ihn womöglich sogar vor Ort öffnen können. Passende Modelle findet man im Internet: ABC Tresore bietet Tresore aller Art – darunter Dokumententresore, die mit Widerstandsgrad III und der Feuerschutzklasse S 120 P ein hohes Maß an Sicherheit bieten.

Mehr Sicherheit durch Rollläden, Alarmanlagen und Türschlösser

Die Zahlen sind erschreckend: Tatsächlich findet in der Bundesrepublik alle zwei Minuten ein Einbruchversuch statt. Von diesen Versuchen sind aber lediglich zwei Drittel auch wirklich von Erfolg gekrönt. Häufig scheitern die Einbrecher an mechanischen Sicherheitseinrichtungen. Ein gutes Beispiel sind automatische Rollläden, die auf die meisten erfahreneren Einbrecher abschreckend wirken. Auf den massiven Lamellen lastet nämlich ein enormes Gewicht, dem man eigentlich nur mit Spezialwerkzeug zu Leibe rücken kann. Außerdem besteht immer die Gefahr, dass beim Aufhebeln beziehungsweise Beschädigen der Rollläden der Alarm ausgelöst wird. Dabei wird häufig nicht nur die Polizei, sondern auch der Hausbesitzer via Smartphone benachrichtigt. Dieser kann unter Umständen die Rollläden sogar über eine auf dem mobilen Endgerät installierte Applikation steuern. Das macht die automatischen Rollläden zu einer perfekten Präventivmaßnahme. Sehen potenzielle Einbrecher, dass alle Türen und Fenster auf diese Art gesichert wurden, sehen sie vermutlich von einem Einbruchsversuch ab. Ausgeklügelte Alarmanlagen, die man über einen Sicherheitscode aktiviert und deaktiviert, sind in Deutschland immer noch nicht sehr weit verbreitet. Ein Hinderungsgrund ist die weitestgehend unbegründete Angst vor dem versehentlichen Auslösen des Alarms. Einfachere, dabei aber sehr wirksame Mittel zur Abschreckung sind Bewegungsmelder, die zum Beispiel mit einer Lichtanlage oder einer Kamera verbunden sein können.

Eines der wichtigsten Elemente der Einbruchssicherheit sind die Schlösser, mit denen unsere Haustüren gesichert sind. Einfache, standardisierte Türschlösser bergen den Nachteil, dass man sie mit dem richtigen Werkzeug innerhalb von Sekunden (!) überwinden kann. Besser ist es, wenn man eine Schließanlage installieren lässt, die das Öffnen der Tür nicht allein mithilfe eines einzelnen, kleinen Metallbolzens verhindert. Zusätzlichen Schutz bieten Quer- oder Panzerriegel sowie Vorrichtungen wie Türspione und/oder in den Türöffner integrierte Bildschirme, die den Bereich vor der Haustür zeigen. Dabei kommt es natürlich auch darauf an, dass die Tür selbst den gängigen Sicherheitsanforderungen entspricht. Eine Sperrholztür, wie wir sie noch immer in vielen Mietobjekten finden, gibt bereits nach einigen kräftigen Tritten nach. Wie sicher eine Tür tatsächlich ist, hängt unter anderem von den Scharnieren, dem Türblatt (sollte möglichst schwer und stabil sein), dem Schließblech und dem Türschild ab. Letzteres ist die Abdeckplatte beziehungsweise das Schutzblech, in dem die Klinke steckt. Sie festigt und schützt das Türschloss und den Schließzylinder, der sich dahinter verbirgt. Experten raten, dass das Türschild stets aus Stahl bestehen und so verschraubt sein sollte, dass die Schraubenköpfe nicht an der Außenseite freiliegen. Nicht zu empfehlen sind Türschilder aus weichem Aluminium oder Plastik.