Movavi Video Editor

computer-monitor-tabletMovavi Video Editor und Screen Capture Studio

Wollten Sie schon immer Ihre eigenen Videos erstellen und selber bearbeiten? Dann könnte Movavi genau das Richtige für Sie bieten. Wir stellen Ihnen dafür einen Video Editor sowie zwei Varianten einer Screen Capture-Software vor.

Der Movavi Video Editor ist das perfekte Tool für all jene die noch nie Filme bearbeitet haben. Selbst ohne Vorwissen können Sie innerhalb kürzester Zeit Videos zusammenschneiden, mit Musik oder Audiokommentaren unterlegen, oder sogar mehrere Videos ineinander überfließen lassen.

Die Handhabung könnte dabei nicht leichter sein.

Dateien einfügen

Klicken Sie auf den Multimedia hinzufügen-Button und wählen Sie Fotos, Videos oder Audiodateien von Ihrer Festplatte aus. Diese werden daraufhin im Reiter Media angezeigt.

Danach können die einzelnen Segmente in den Schneidebereich verschoben und somit in eine bestimmte Reihenfolge gebracht werden. Über alles andere können Sie sich in den nächsten Schritten Gedanken machen.

Segmente voneinander trennen oder löschen

Da es nicht allzu interessant sein dürfte komplette Videos aneinanderzureihen, sollten Sie darüber nachdenken einzelne Segmente voneinander zu trennen oder gar komplett zu löschen. Dazu müssen Sie nur das entsprechende Video auswählen und den roten Marker an die gewünschte Position verschieben.

Die so entstandenen Schnitte werden in der Regel aber etwas grob wirken, von daher sollten Sie zu Übergängen greifen um sie auszugleichen. Dabei können Sie Videos ein- und ausfaden, ineinander übergehen lassen, in Streifen schneiden, auseinanderreißen, umblättern, explodieren lassen, verpixeln, und so weiter und so fort. Sie werden sicher etwas Passendes finden.

Effekte einbauen

Um Ihr Video besonders professionell wirken zu lassen bietet Movavi eine Vielzahl von Effekten an. So können Sie es verwirbeln, es wie ein Poster wirken lassen, die Kanten sichtbar machen, die Farben invertieren, Pinselstriche hinzufügen, das Bild gealtert wirken lassen etc…

Das Einfügen der Effekte ist dabei genauso leicht wie die restliche Handhabung des Movavi Video Editors. Klicken Sie auf den Effekte-Button, wählen Sie den gewünschten Effekt, und schon wird eine entsprechende Vorschau eingeblendet. Danach müssen Sie den Effekt nur noch auf das zu bearbeitende Videofragment ziehen.

Um ihn wieder zu entfernen müssen Sie das Fragment nur mit rechts anklicken und Angewendete Effekte auswählen. Im folgenden Dialogfenster können Sie alle unerwünschten Effekte mit dem Entfernen-Button löschen.

Titel einfügen

Um den Namen oder die Credits ihres Films einzubauen müssen Sie auf den Titel-Button klicken. Dort können Sie aus einer Vielzahl von Vor- und Nachspännen wählen und diese entweder am Anfang oder am Ende der Videospur einfügen.

Dabei können Sie den Text ganz an ihre Bedürfnisse anpassen. Neben der Schriftart, ihrer Größe und Farbe können Sie auch Schatten, Animationen und eine Vielzahl anderer Effekte einfügen. Natürlich können Sie den Text auch nach Belieben auf dem Bildschirm verschieben um ihn an einer geeigneten Stelle zu platzieren.

Neben dem Vor- und Abspännen können Sie aber auch Untertitel einbauen um zum Beispiel das Video zu kommentieren. Dazu müssen Sie im Titel-Reiter nur die gewünschte Variante auswählen und diese zur Titelspur hinzufügen.

Audiospur hinzufügen

Um ihrem Video einen besonderen Kick zu verleihen kann es nicht schaden die ursprüngliche Tonspur zu ersetzen. Dazu müssen Sie nur eine vorher importierte Audiodatei auf die Audiospur ziehen. Ist diese länger als das eigentliche Video kann Sie wie oben beschrieben zurechtgeschnitten werden. Sollte Sie allerdings kürzer sein besteht immer noch die Möglichkeit sie zu loopen oder mehrere Stücke einzuspielen. Damit diese weich ineinander übergehen können sie ein- und ausgeblendet werden.

Video speichern

Wenn Sie alle Schritte durchgegangen sind sollten Sie das Projekt speichern bevor Sie es schlussendlich exportieren. Dabei stehen Ihnen Formate wie AVI, FLV, MP4, MPG oder MKV zur Verfügung. Damit sollte sich für die meisten Geräte ein geeignetes Format finden lassen.

Systemanforderungen

  • Windows XP/Vista/7/8
  • Intel/AMD oder kompatible Prozessoren mit 2,8+ GHz
  • Die Bildschirmauflösungen muss mindestens 1280×1024 (32-bit) betragen
  • 1 GB RAM für Windows XP, 2 GB für neuere Systeme
  • 5 GB für laufende Betriebsvorgänge, das Vielfache davon für die Videobearbeitung
  • Quick Time Player zum Bearbeiten von MOV-Dateien
  • VHS Aufnahmegerät zur Aufnahme von analogen Videos
  • Systemadministrator-Rechte
  • Soundkarte

Es gäbe sicherlich noch mehr über den Movavi Video Editor zu erzählen, aber diese Schritte sollten für den Anfang vollkommen ausreichen. Und falls Sie keine zu bearbeitenden Videos besitzen, dann schauen Sie sich doch mal das nächste Programm an!